Berufsorientierte Bildung

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© S. Göschel


Seit dem Schuljahr 2005/2006 werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der berufsorientierten Bildung (BOB) systematisch und langfristig auf die Berufsausbildung vorbereitet. In einem gegenüber dem Schulalltag völlig veränderten Umfeld können die achten und neunten Klassen an ihrem Werkstatt-Tag im Handwerker Bildungszentrum in Aschersleben wertvolle praktische Erfahrungen sammeln.

 

Begünstigt wird diese Entwicklung durch die Tatsache, dass der Gesamtlehrgang BOB über zwei Schuljahre hinweg durchgeführt wird und sich somit eine hohe Kontinuität entwickelt hat.


Große Unterstützung und Zustimmung erfahren wir auch aus den Elternhäusern, die durch das

positive Schüler-Feedback diese Art der Berufsorientierung als sehr vorteilhaft einstufen.

Der Werkstatttag ist als alternative Unterrichtsform mit hohem Praxisanteil zu verstehen.

 

Unter Anleitung erfahrener Ausbilder werden Grundkenntnisse in verschiedenen Berufsfeldern

vermittelt und durch die praktische selbsttätige Arbeit gefestigt. Neben der frühzeitigen Berufsorientierung spielt das Erleben der praktischen Arbeit und das Kennenlernen technischer Zusammenhänge eine große Rolle. Dies trägt zu einer weitgehenden Verzahnung des Fachunterrichts mit dem praktischen Lernen bei.

 

Ergänzt wird der Werkstatt-Tag durch den so genannten Praxis-Tag, an dem die Schülerinnen und Schüler am konkreten Arbeitsprozess in den umliegenden regionalen Betrieben teilhaben. Die Praktikumsbetriebe nehmen die „BOB-Schüler“ sehr gern auf und es kommt häufig vor, dass ihnen bereits in der 9. Klasse ein Lehrvertrag zugesichert wird.

 

Finanziert wird das Projekt zu gleichen Teilen über die Stadt Falkenstein/Harz, den Landkreis Harz und über Spenden.
Ein herzliches Dankeschön an alle diejenigen, die sich dafür finanziell engagieren.

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